Schadstoffe

Rauchfang Schadstoffe

Durch unsachgemäße Holzverfeuerung werden eine Reihe von gesundheitsgefährdenden Schadstoffen, darunter Feinstaub und verschiedene langlebige organische Schadstoffe (Englisch: Persistent Organic Pollutants, „POPs“) emittiert. Zu den POPs zählen beispielsweise polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Dioxine. Die Ursache dafür sind veraltete Öfen, unsachgemäße Aufstellung, schlechte Wartung, der Einsatz ungeeigneter Brennstoffe und falsche Bedienung.

Bei den Feinstaubemissionen ist der private Hausbrand ein wesentlicher Verursacher.

Auch die PAKs gelten als Luftschadstoffe verursacht durch Kleinfeuerungen (z.B. Kamine und Einzelöfen in Haushalten), den Verkehr, durch Industrieprozesse und Tabakrauch. Zu den bekanntesten Vertretern der PAKs zählt das

Benzo(a)pyren. Bei den PAKs beträgt der Anteil des privaten Hausbrands etwa 2/3, davon entfallen mehr als 80 % auf die Verbrennung von Scheitholz.

Die bekanntesten Vertreter der POPs sind die Dioxine. Gelangen POPs einmal in die Umwelt und in die Nahrungskette, verweilen sie dort jahrzehntelang. In den menschlichen Körper gelangen sie einerseits durch die Nahrung und andererseits über die Atmung, indem sie sich an Feinstaubpartikeln anlagern.

2015 verursachte der Hausbrand rund die Hälfte der nationalen Dioxin-Emissionen. Einzelöfen, die mit Stückholz und Kohle befeuert werden, sind für annähernd ein Drittel dieser Emissionen verantwortlich.

Hohe Emissionen aus dem Hausbrand und aus anderen Quellen (z.B. Verkehr, Industrie) fallen im Winter  generell mit ungünstigen Ausbreitungsbedingungen zusammen. Gesetzlich festgelegte Grenzwerte für die Belastung der Luft mit Feinstaub und Benzo(a)pyren werden in Teilen Österreichs überschritten.

Weitere Information zu den persistenten organischen Schadstoffen (POP) finden Sie hier.